Vergesellschaftung der Garnelen mit Fischen

Vergesellschaftung von Garnelen mit Fischen

Zwerggarnelen und Fächergarnelen sind ausgesprochen friedlich untereinander und gegenüber anderen Beckengenossen und eignen sich daher gut für eine Vergesellschaftung mit Fischen – ganz im Gegensatz zu den räuberisch lebenden Großarmgarnelen. Andererseits kommen aber auch nur ähnlich friedliche, kleinere Zierfischarten als Partner infrage, die zumindest die adulten Garnelen nicht auf ihrem Speiseplan haben. Die Larven und Junggarnelen wird man dagegen nie völlig vor den stets hungrigen Fischen schützen können. Daher muss man in einem solchen Gesellschaftsbecken für eine dichte Bepflanzung und andere Versteckmöglichkeiten sorgen. Im Zoofachhandel werden zahlreiche Minifischarten vor allem aus Südostasien, sowie aus Mittel- und Südamerika angeboten, die sich für eine Vergesellschaftung mit Garnelen aus der gleichen Region eignen.

Welche Garnelen sind für ein Gesellschaftsbecken geeignet?

Zwerggarnelen sind gesellige und vollkommen friedliche Aquarienbewohner. Anderen Mitbewohnern gegenüber werden sie nicht gefährlich. Das gleiche gilt für die Gruppe der Fächergarnelen. Die schon auf Grund ihrer Spezialisierung als Filtrierer gar nicht in der Lage sind, anderen Aquarieninsassen nachzustellen und sie zu erbeuten. Anders die Großarmgarnelen, sie können nur in einem Artbecken gehalten werden. Mit ihren großen, krebsähnlichen Scheren können sie blitzschnell ihre Beute packen. Auf diese Weise können sie ein Gesellschaftsbecken in kurzer Zeit leerfischen, egal ob es sich um Schnecken, andere Garnelen oder Fische handelt. Lediglich die kleinsten Macrobrachium-Arten wie die Schneeflöckchengarnele und die Glasgarnele sind friedlicher und können auch mit größeren, friedlichen Fischen zusammen gehalten werden.

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Yellow Fire Garnele - Gelbe Garnele Red Bee Shrimp K4-K14 , Caridina cf. cantonensis Blue Bolt Garnele - Taiwan Bee Black Bee - Doppel Hinomaru Orange Fire Zwerggarnele - Neocaridina davidi (heteropoda) Black Bee K4 - Bienengarnele Black & White Red Fire Sakura Garnele  - Neocaridina davidi (heteropoda) var. Sakura

Kann man verschiedene Garnelenarten zusammen pflegen?

Grundsätzlich ist es möglich, verschiedene Zwerggarnelen in einem Aquarium gemeinsam zu pflegen. Davon abraten sollte man allerdings bei Wildfängen und Neuimporten von Garnelen, die meist auf ganz bestimmte Wasserverhältnisse angewiesen sind und die besondere Aufmerksamkeit des Aquarianers erfordern. Auch Zwerggarnelen, die sich kreuzen lassen und hybride bilden, egal ob es sich dabei um fortpflanzungsfähige oder unfruchtbare Nachkommen handelt, sollte man auf keinen Fall miteinander vergesellschaften. Entsprechende Angaben, welche Arten bedenkenlos zusammen gehalten werden können und welche unerwünschte Hybride bilden, findet man in der einschlägigen Literatur und im Internet. Die artgerechte Einrichtung eines Garnelenbeckens erfordert einigen Aufwand. Das gilt erst recht für ein Biotopaquarium, in dem ein bestimmter Gewässertyp einer Region möglichst authentisch nachgebildet werden soll. Da wäre es doch ein eklatanter Stilbruch wenn man in einem solchen Aquarium eine Sulawesi-Garnele aus der Geröllbrandungszone der Malliliseen mit einer Fächergarnele, die in schnell fließenden Bergbäche Vietnams ihre Heimat hat oder mit einer Zwerggarnele aus den pflanzenreichen Überschwemmungsgebieten des Amazonasbeckens zusammen pflegen würde.

Was man grundsätzlich bei der Vergesellschaftung von Garnelen und Fischen beachten sollte

Auch für die gemeinsame Pflege von Garnelen und Fischen sollte man doch wenigstens Arten, die aus der gleichen geographischen Großregion oder wenigstens vom gleichen Kontinent stammen, im Gesellschaftsaquarium zusammen halten. Es wird zwar immer wieder empfohlen Zwerggarnelen zusammen mit Guppys, Platys oder anderen Lebendgebärenden Zahnkarpfen Lateinamerikas zu pflegen. Für Kubagarnelen mag das in Ordnung sein. Aber diese Fische mit Garnelen aus Südostasien zusammen zupflegen, wäre doch wiederum Stilbruch. Garnelen leben vor allem in der unteren Wasserzone mit Kontakt zum Gewässerboden und auf anderen Hartsubstraten, wo sie Algenrasen abweiden oder den Mulm durchwühlen. Solche Garnelen vergesellschaftet man am besten mit Fischen, die sich vor allem in den oberen Wasserschichten dicht an der Wasseroberfläche aufhalten, sich also weitgehend aus dem Weg gehen. Generell sollten Fische, die mit Garnelen vergesellschaftet werden, höchstens gleich groß und ausgesprochen friedfertig sein. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass auch Minifische die winzig kleinen Larven und Junggarnelen als willkommene Abwechslung auf ihrem Speiseplan betrachten. Daher sollte man ein solches Gesellschaftsbecken stets wenigstens stellenweise dicht bepflanzen und den Garnelen viele Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten bieten. Zum Problem kann es auch werden, wenn Garnelen und Fische zu Konkurrenten um das Nahrungsangebot werden; dann ziehen die Garnelen in der Regel den Kürzeren.

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