Zwerggarnelen-Arten

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Aquarium ab 54 Liter Fassungsvermögen für Neocaridina Zwerggarnelen ist leichter zu führen als ein Nano-Becken
  • Moos und Laub sollten immer vorhanden sein
  • Ein dunkler Bodengrund hebt die Farben der Tiere hervor
  • Garnelen brauchen viel Sauerstoff, deswegen ist eine gute Bepflanzung wichtig
  • Der Filter sollte garnelensicher gemacht werden, ein Nylonstrumpf hilft
  • Red Fire Garnelen sind eine gute Wahl für Anfänger

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So fühlen sich Neocaridina Zwerggarnelen wohl – Was wird benötigt?

Aquarium – Nano, ja oder nein?

Die schönen Neocaridina Zwerggarnelen sind ein absoluter Hingucker im Aquarium. Sie können bereits in kleinen Nano-Becken ab 10 Liter Fassungsvermögen gehalten werden. Jedoch sind diese Aquarien für Anfänger nicht leicht zu halten, da die Wasserwerte stark im Auge behalten werden müssen.

Für einen Anfänger empfiehlt sich deswegen besser ein Becken mit mindestens 54 Liter Wasser. So bleiben dem Aquarianer auch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung und Vergesellschaftung.

Einrichtung für Neocaridina Zwerggarnelen

Hält man sich bei der Einrichtung eines Garnelen-Aquariums an ein paar Grundregeln, ist die Haltung von Neocaridina gar nicht schwer. Ein Becken für Zwerggarnelen sollte immer viele Versteckmöglichkeiten aufweisen. Diese sollten aus Moosen, Pflanzen, Wurzeln, Höhlen und Steinaufbauten bestehen.

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Nimmt man einen dunklen Bodengrund, kommen die kräftigen, bunten Farben der Neocaridina besser zur Geltung. Am besten wählt man eine feine Körnung beim Kies. Aber auch Sand ist möglich.

Da Neocaridina-Zwerggarnelen beim Futtersuchen die Kieskörner umdrehen, ist feiner Kies die beste Wahl. Auf keinen Fall sollte der Bodengrund gefärbt sein. Dieser kann Schadstoffe im Wasser freisetzen, die für die kleinen Aquarienbewohner giftig sind.

Warum sind Pflanzen so wichtig und welche eignen sich?

Am Wichtigsten bei der Einrichtung eines Garnelen-Aquariums sind Moose und Pflanzen. Sie bieten für die kleinen Bewohner direkt mehrere Vorteile. Zum einen produzieren sie Sauerstoff im Wasser. Das ist für Neocaridina überlebenswichtig, da sie sehr viel Sauerstoff brauchen.

Zudem verstecken sich Garnelen gerne im dichten Pflanzenwuchs. Sie weiden die Pflanzen ab und das Becken wirkt harmonischer. Da viele Pflanzen gleichzeitig Algen vorbeugen, gibt es keinen Grund der gegen viele Pflanzen im Aquarium spricht.

Folgende Pflanzen eignen sich besonders gut und sind leicht zu halten:

  • Javamoos
  • Zwerg-Perlkraut
  • Wasserpest
  • Hornkraut
  • Muschelblume
  • Teichlebermoos

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Wasserwerte

  • Temperatur: 18-24 °C
  • pH-Wert: 6 – 9
  • GH: 6 – 30
  • KH: 3 – 30

Aquarium gut einfahren

Lassen Sie das Aquarium ruhig mehrere Wochen einfahren und machen Sie unbedingt Wassertests bevor Sie die Garnelen einsetzen. Zu weiches Wasser kann zu Häutungsproblemen führen.

Das Wasser wird über einen Hamburger Mattenfilter gereinigt. Dieser hat eine so dicht mit kleinen Proben besetzte Oberfläche, dass die Garnelen und besonders die Jungtiere nicht eingesaugt und verletzt werden können.

Nicht vergessen werden darf außerdem ein regelmäßig durchgeführter Teilwasserwechsel.

Welche Garnelen eignen sich für Einsteiger?

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Garnelen richtig füttern

Garnelen sind Allesfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laub, abgestorbenen Pflanzenteilen und Futterresten auf dem Bodengrund.

Zum Zufüttern eignet sich am besten Puder- oder Staubfutter. Große Futtertabletten fressen sie ungern.

Im natürlichen Lebensraum von Neocaridina Zwerggarnelen fällt ständig Laub ins Wasser. Deswegen ist es am besten, wenn immer etwas Laub im Wasser vorhanden ist. Dies wird komplett abgeweidet und kann anschließend als leeres Gerippe wieder aus dem Wasser entfernt werden.

Garnelen züchten

Garnelen vermehren sich, wenn die Wasserwerte stimmen, von ganz allein. Die ausgewachsenen Tiere fressen ihren Nachwuchs nicht, sodass kein Aufzuchtsbecken benötigt wird.

Nach der Paarung trägt die weibliche Garnele die Eier unter ihrem Bauch mit sich herum, bis die Junggarnelen schlüpfen. Dabei lagert sie die Eier immer wieder mit ihren Beinchen um, sodass frisches Wasser und Sauerstoff herangetragen wird.

Schon gewusst?

Sobald sich eine weibliche Garnele gehäutet hat, tritt ihr Eifleck in Augenschein. Nun ist sie bereit zur Paarung.

Neocaridina-Zwerggarnelen tragen ca. 30 bis 40 Eier mit sich herum, diese können sowohl hell, durchsichtig oder dunkel gefärbt sein. Nach drei bis vier Wochen schlüpfen daraus fertige entwickelte Garnelen, die direkt selbstständig leben können. Sie halten sich meist am Bodengrund versteckt auf.

Der Filter

Junggarnelen geraten schnell in den Filter, wenn dieser nicht ausreichend gesichert ist. Neben garnelensicheren Filtern gibt es die Möglichkeit, den herkömmlichen Filter einfach mit einem Nylonstrumpf zu überziehen. So gelangen die Jungtiere nicht in den Filter hinein.

Vergesellschaftung

Neben dem Filter zählen Fressfeinde zu den größten Gefahren für Garnelen, besonders für die Jungtiere. Deswegen sollte man Garnelen nur mit friedlichen und kleinbleibenden Fischen vergesellschaften.

Gut verträglich sind Bärblinge, Zwergkärpflinge, Salmler, Zwergpanzerwelse und andere friedliche Arten. Ist das Becken gut bepflanzt stellen auch Guppys, Mollys oder Platys keine große Gefahr dar.

Erkrankungen

Leiden Garnelen unter Stress oder schlechten Wasserwerten kommt es schnell zu Häutungsproblemen. Auch starke Temperaturschwankungen, zum Beispiel bei einem Wasserwechsel, können Häutungsschwierigkeiten verursachen.

Weitere mögliche Erkrankungen sind bakterielle Infektionen oder Pilzerkrankungen. Diese stammen meist durch falsches Futter oder tote Artgenossen hervor gerufen.

Deswegen sollte man tote Garnelen immer sofort aus dem Becken entnehmen und beim Futter genau hinschauen. Laub und Erlen-Zapfen können so manche Krankheit bei Neocaridina Zwerggarnelen heilen und sollten deswegen immer im Becken vorhanden sein.

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Erscheinungsbild der Neocaridina Zwerggarnelen

Die Unterscheidung von den Vertretern der Gattung Caridina ist nicht ganz einfach. Die ursprüngliche Annahme, dass alle Neocaridina-Arten zum weiterentwickelten, sekundären Fortpflanzungstyp angehören, deren Larvenentwicklung sich bis zur vollständig entwickelten Junggarnele im Ei vollzieht, hat sich als falsch erwiesen.

Die Männchen der Neocaridina haben einen abgerundeten Innenast am ersten Schwimmbeinpaar. Dieser Endopod fungiert als Begattungsorgan.

Viele Neocaridina-Arten haben eine dornartige Verlängerung an der Vorderseite des Rückenpanzers, Pterostigmawinkel genannt.

Außerdem unterscheiden sich die Neocaridina-Arten in der Form ihrer Mundwerkzeuge von den Caridina-Arten.

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