Haltung der Sakura Garnelen

Die Sakura Garnele schätzt die Gesellschaft von Artgenossen.

Man sollte sein Aquarium mit mindestens zehn Garnelen bestücken, besser sind mehr Tiere, wobei die Populationsdichte, die sich durch Vermehrung stark erhöhen kann, immer auch dem Aquarium angepasst sein muss.

Man kann Sakura Garnelen auch mit anderen Aquarienbewohnern zusammen in einem Gesellschaftsbecken halten. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass die anderen Bewohner keine Gefahr für die Sakura Garnelen darstellen.

Haltung und Vermehrung der Sakura GarnelenFoto: SritanaN / shutterstock.com

Von den Sakuras selbst ist hingegen kein räuberisches oder aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder anderen Aquarientieren zu befürchten.

Dennoch ist ein Artbecken sicherlich immer die beste Wahl. Ein solches gibt den schönen Sakura Garnelen ausreichend Raum und die Gelegenheit, ein harmonisches Leben in dem Aquarium zu führen.

Auch der Aquarianer selbst sollte an einem solchen Artbecken seine Freude haben. Ist das Umfeld für die Sakura Garnelen angenehm und geht von diesem kein Stress für diese Wirbellosen aus, werden sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach besonders oft und gerne zeigen.

Viele Redfire Garnelen auf einem BlattFoto: Serhii Shcherbyna / shutterstock.com

Obwohl die Sakura Garnele eindeutig zu den auffälligeren Wirbellosen zählt, ist ihre Haltung nicht mit einem besonders hohen Aufwand verbunden. Im Allgemeinen gelten hier die gleichen Grundregeln wie bei allen Garnelen.

Wassertemperatur

Sakura Garnelen fühlen sich bei einer Wassertemperatur von 16-28° C wohl.

Wasserwerte

Ein PH Wert von 6,5 bis 8 und einer Wasserhärte von bis zu 30° GH eignet sich für diese wunderschöne roten Garnelen.

Wie bei allen Garnelenarten sollten Aquarianer, die sich für Sakuras entschieden haben, darauf achten, dass kein Kupfer in das Aquarienwasser gelangt und dass ein Filter genutzt wird, der für den doch recht kleinen Nachwuchs der Sakura Garnelen nicht zu einer Gefahr werden kann.

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Besondere Aquarieneinrichtung

Auch die Sakura Garnele schätzt eine üppige Bepflanzung im Aquarium, die viele Versteckmöglichkeiten bietet, sowie ein gepflegtes, aber nicht übertrieben gereinigtes Aquarium.

Schön gefärbte Garnele auf einer PflanzeFoto: David Tadevosian / shutterstock.com

Letzteres sorgt dafür, dass die Garnelen sich am Mulm bedienen können und zudem dafür, dass ausreichend Mikroorganismen im Aquarium anzutreffen sind, die das System stabil halten.

Erscheinungsbild

Erreichbare Größe

Die Weibchen werden mit 2,5 cm, wie es oft bei Garnelen der Fall ist, etwas größer als ihre männlichen Artgenossen mit 2 cm.

Färbung der Sakura Garnele

Weibliche Sakura Garnelen sind oft besonders schön anzusehen.

Weibliche Sakura GarneleFoto: Serhii Shcherbyna / shutterstock.com

Neben den Sakura Garnelen, die wir an dieser Stelle als rotfarbige Tiere beschrieben haben, gibt es auch noch andere Garnelen, die in ihrem Trivialnamen den Zusatz „Sakura“ tragen.

Ein Beispiel hierfür sind etwa die Schoko Sakura Garnelen. Bei diesen Tieren soll es sich wahrscheinlich um Tiere handeln, die aus den Sakuras hervorgegangen sind, allerdings, wie der Name bereits andeutet, eine bräunliche Färbung aufweisen.

Ein weiteres Beispiel sind die sogenannten Rili Sakura Garnelen, die ebenfalls in Beziehung zu Red Fire bzw. Sakuras stehen, allerdings anders als diese Tiere keine flächige rote Färbung aufweisen, sondern rote und gleichzeitig auch weißlich transparente Körperstellen.

Wie diese Beispiele verdeutlichen, bietet die Haltung von Sakura Garnelen offenbar auch viele interessante Zuchtoptionen. Informationen zu der Zucht mit den „normalen“ rot gefärbten Sakuras erhalten Sie weiter unten.

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Zucht der Sakura Garnele

Die Frage, ob man auch mit Sakura Garnelen hobbymäßig züchten kann, kann man eindeutig mit Ja beantworten. Selbstverständlich benötigt man hierfür aber Tiere beiden Geschlechts.

Stimmen auch die sonstigen Haltungsbedingungen, vermehren sich auch Sakura Garnelen fast wie von alleine. Der große Vorteil für den Hobbyzüchter besteht dabei darin, dass diese Garnelen dem spezialisierten Fortpflanzungstyp angehören.

Die kleinen Sakuras kommen also schon vollständig entwickelt auf die Welt, können im Aquarium, in dem keine Fressfeinde vorhanden sind und keine anderen Gefahren lauern, belassen werden und laden zu spannenden Beobachtungen ein.

Zucht der Sakura Garnelen ist einfach möglichFoto: Serhii Shcherbyna / shutterstock.com

Kurz nachdem die Kleinen auf die Welt gekommen sind, weisen sie in der Regel noch nicht eine solch intensive Färbung auf wie ihre Eltern. Dieses ändert sich aber oft schon schnell, sodass auch die kleinen Sakura Garnelen bald durch ihre Farbgebung begeistern können.

Voraussetzung dafür, dass allerdings möglichst viele Nachkommen mit einer intensiven Färbung hervorgebracht werden können, ist, dass der Züchter auswählt, welche Garnelen sich fortpflanzen sollen. Die Wahl sollte hierbei selbstverständlich auf die Tiere fallen, die die beste Färbung aufweisen. Unterlässt man diese Selektion, ist es nicht auszuschließen, dass die Nachkommen immer weiter an Farbintensität verlieren.

Zudem ist zu beachten, dass sich fast alle Garnelen, die dem spezialisierten Fortpflanzungstyp angehören, mitunter schon in kurzer Zeit stark vermehren können.

Der Aquarianer, der sich für Sakura Garnelen entschieden hat, sollte auf dieses vorbereitet sein. Dazu gehört es entweder, bei Bedarf weitere Aquarien zur Verfügung zu stellen oder in Erfahrung zu bringen, wo es Abnehmer für die Sakura Garnelen gibt.

Besondere Red Fire Garnele

Wie die Vermutung, dass Sakura Garnelen eine ganz besondere Qualitätsstufe der Red Fire Garnelen darstellen, bereits nahelegt, handelt es sich bei diesen Tieren um rot gefärbte Exemplare.

Red Fire Garnelen weisen bereits eine recht schöne rote Färbung auf, auch wenn es hier geschlechtsspezifische Unterschiede geben kann und manchmal auch weniger intensiv gefärbte Tiere hervorgebracht werden. Bei den Sakuras fällt die rote Färbung in der Regel allerdings noch intensiver aus als bei den Red Fire Garnelen, sodass sie noch auffälliger sind.

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