Haltung von Amanogarnelen

Amanogarnelen

Amanogarnele
- lat. Caridina japonica multidentata -

Haltung: einfach
Zucht: schwierig
Größe: 4cm (m), 5cm (w)
Temperatur: 23 bis 27C
PH: 6 bis 8
GH: <20°dGH
KH: <10°dKH


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Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata) MEDIUM -> Weitere Bilder und Bestellmöglichkeit

Bei den Amanogarnelen handelt es sich um Garnelen, die sehr bekannt sind und vor diesem Hintergrund sicherlich auch in vielen deutschen Aquarien bereits ein Zuhause gefunden haben. Was ihre Färbung anbelangt sind Amanogarnelen nicht derart auffällig wie manch andere Süßwassergarnelen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass diese Garnelenart langweilig wäre: Auch sie lädt den Aquarianer zu spannenden Beobachtungen ein und weist zudem eine Größe auf, die sich von der vieler anderer Süßwassergarnelen unterscheidet und sie auf diese Art und Weise zu einem Blickfang macht. Zudem sind Amanogarnelen auch sehr fleißige Aquarienbewohner, die dem Aquarianer ein Stück weit helfen können, das biologische Gleichgewicht in einem Aquarium zu erhalten. Was Amanogarnelen in dieser Hinsicht leisten, wie sie aussehen und wie man sie halten und züchten kann, erfahren Sie im Folgenden.

Amanogarnelen: Auffällig auch ohne starke Färbung

Wie eingangs schon erwähnt, können Amanogarnelen zwar nicht mit solch einer außergewöhnlichen Körperfarbe aufwarten wie andere Garnelen, die in rot, grün, gelb oder sonstigen strahlenden Farben erscheinen, sie haben allerdings das Potenzial, recht groß zu werden. Bis auf fünf Zentimeter können es Amanogarnelen bringen – auch wenn diese maximale Größe selbstverständlich nicht immer erreicht wird. Die weiblichen Amanogarnelen gehören oft zu den größeren Tieren dieser Art. Nicht nur die Größe der Tiere macht Amanogarnelen allerdings zu interessanten Beobachtungsobjekten. Auf ihrem Körper, der oft recht hell und transparent wirkt, zeigt sich zudem eine hübsche Musterung in Form kleiner Pünktchen, die mitunter auch ein wenig lang gezogen sein können und durch ihre dunklere Farbe gut mit der Körpergrundfärbung kontrastieren. Die Musterung erstreckt sich bei den Amanogarnelen in der Regel an beiden Seiten des Körpers und verläuft in horizontalen Linien. Amanogarnelen stellen durch ihr Äußeres somit unter Beweis, dass es nicht immer spektakulärer Farben bedarf, um zu begeistern.

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Amanogarnelen züchten

Viele Aquarianer, die sich für die Haltung von Garnelen interessieren, haben auch vor, mit den Garnelen zu züchten. Dies ist eine spannende Herausforderung, die allerdings je nach gehaltener Garnelenart unterschiedlich viel Aufwand erfordern kann. Viele Garnelen, die heute in Aquarien gehalten werden, gehören dem spezialisierten Fortpflanzungstyp an, sodass die Zucht mit ihnen mitunter relativ leicht ist. Bei Amanogarnelen ist der Fall allerdings anders gelagert: Sie zählen zu den Garnelen, die dem primitiven Fortpflanzungstyp angehören. Amanogarnelen bringen Larven zur Welt, die sich erst noch entwickeln müssen – und diese Entwicklung kann leider nicht im Süßwasser, in dem die erwachsenen Amanogarnelen leben, erfolgen. Wer also mit Amanogarnelen züchten möchte, muss zusätzlich zu dem Aquarium, in dem sich die erwachsenen Garnelen befinden, ein Brackwasserbecken anbieten können, das zudem noch Zeit gehabt haben muss, um einzufahren und somit die gewünschten Wasserwerte zu erreichen.

Eine Methode, die Zucht mit Amanogarnelen zu betreiben, besteht darin, die weiblichen Amanogarnelen kurz bevor die Jungtiere schlüpfen in das zweite Aquarium umzusetzen, die Larven hier schlüpfen zu lassen, das Muttertier wieder in das erste Aquarium zu überführen und dann das Wasser in dem Larvenbecken aufzusalzen. Alternativ kann man die Larven auch im Ursprungsbecken zur Welt kommen lassen. In diesem Fall muss man die Larven der Amanogarnele allerdings schnell in das Brackwasserbecken überführen. Nur hier können sie alle weiteren Entwicklungsstadien durchlaufen und schlussendlich zu voll entwickelten Amanogarnelen heranwachsen, die wieder in das Süßwasserbecken gegeben werden können. Bei der zweiten Methode ist es allerdings recht schwierig, alle Larven einzufangen: Sie sind sehr klein, was das Keschern oder Absaugen erschweren sollte, und können aufgrund ihrer geringen Größe auch schnell anderen Aquarienbewohnern oder dem Filter zum Opfer fallen, wenn der Aquarianer in dieser Hinsicht keine Schutzvorkehrungen getroffen hat.

Wie die obige grobe Schilderung der Zucht mit Amanogarnelen bereits verdeutlicht, kann es recht aufwendig sein, Amanogarnelen nachzuzüchten. Nicht nur das Überführen vom Brackwasser ins Süßwasser und wieder zurück ist risikoreich, auch alleine der Umstand, dass die Larven der Amanogarnelen sich erst noch nachträglich entwickeln müssen, ist riskant. Die Amanogarnelen bringen zwar unzählige Larven in einem Zuge hervor, oft gelingt es aber nur, einen Bruchteil dieser Nachkommen durchzubringen. Die Zucht mit Amanogarnelen ist somit vor allem für Aquarianer geeignet, die sich neuen interessanten Herausforderungen stellen möchten. Ungleich leichter ist es allerdings, Amanogarnelen nur zu halten und es dabei nicht auf eine Zucht anzulegen. Zu diesem Thema erfahren Sie im Folgenden mehr.

So fühlen sich Amanogarnelen wohl

Anders als die doch recht komplizierte Zucht mit Amanogarnelen zunächst vermuten lassen mag können die erwachsenen Garnelen ohne großen Aufwand gehalten werden. Entscheidend ist dabei unter anderem allerdings, dass die Amanogarnelen nicht alleine gehalten werden sollten. Mindestens zehn Garnelen sollte man erwerben, um ihnen ein harmonisches Leben mit Artgenossen zu ermöglichen. Wie alle anderen Garnelen schätzen auch die Amanogarnelen eine üppige Bepflanzung in ihrem Aquarium: Diese nutzen sie unter anderem dazu, sich ab und an zurückzuziehen, oder auf den vielen Blättern und Stängeln nach Fressbarem zu suchen. Wer mit Amanogarnelen züchten möchte, sollte sicherstellen, dass das Süßwassergarnelenbecken ausreichend groß ist, um auch anstehenden Nachwuchs nach der Entwicklungsphase im Brackwasser wieder aufzunehmen.

Warum Amanogarnelen nützlich sind

Amanogarnelen sind nicht nur hübsch anzusehen und gut zu beobachten, sie leisten auch noch einen wichtigen Dienst für das Aquarium. Sie besitzen einen guten Appetit auf Algen, was wohl nahezu jeder Aquarianer gerne hören wird. Zwar sind Algen auch Pflanzen und Pflanzen werden in der Regel als nützlich für das Aquarium eingestuft, bei Algen ist der Fall allerdings oft anders gelagert. Zum einen sind sie nicht schön anzusehen, zum anderen kann ihre starke Ausbreitung die erwünschten höheren Pflanzen, die tatsächlich wichtig für jedes Aquarium sind, beeinträchtigen. Wer es erst gar nicht soweit kommen lassen möchte, kann sich mit den Amanogarnelen einen Verbündeten im Kampf gegen die Algen sichern. Auch Amanogarnelen können dabei sicherlich keine Wunder vollbringen, die gute Pflege eines Aquariums durch den Aquarianer (zum Beispiel durch Teilwasserwechsel, sparsame Futtergabe, angemessene Reinigungen, dichte Bepflanzungen etc.) und das unermüdliche Vertilgen von Algen durch die Amanogarnelen ist aber auf jeden Fall eine gute Kombination, sodass Algen kein allzu leichtes Spiel haben sollten. Um von den positiven Diensten der Amanogarnelen profitieren zu können, werden die Garnelen oft auch mit anderen Aquarienbewohnern vergesellschaftet. Ein Artbecken ist aber sicherlich am besten geeignet, um Amanogarnelen zu halten: Hier werden sie nicht von anderen Tieren gestört oder gar gefährdet.

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