max. Größe 18 cm
Haltung einfach
Zucht einfach
Beckengröße ab 160l
Wasser-
temperatur
7 bis 20  °C
Wasserwerte PH: 6 - 8.5 pH
GH: 5 - 25 °dH
KH: 5 - 20 °dGH
Färbung braun, gün, beige

Haltung des Galizischen Sumpfkrebs

Der Galizische Sumpfkrebs bleibt auch in einer Gruppe von mehreren Krebsen untereinander recht friedlich, sofern ihm genügend Ausweich- und Versteckmöglichkeiten im Aquarium geboten werden.

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Besondere Aquarieneinrichtung

Der Galizische Sumpfkrebs ist dämmerungs- und nachtaktiv. Er braucht daher ein geräumiges Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten, in die er sich tagsüber zurückziehen kann.

Er braucht einen sandigen Untergrund, in dem er nach Bodentieren und anderer Nahrung wühlen kann.

Da er ein echter Ausbrecherkönig ist, sollte das Aquarium lückenlos abgedeckt sein. Wenn man ihn statt im Aquarium im Gartenteich hält, sollte dieser ebenfalls ausbruchssicher sein, damit der Galizische Sumpfkrebs als potentieller Überträger der Krebspest nicht in andere Gewässer, die vielleicht vom Edelkrebs bewohnt sind, eindringen kann.

Futter und Ernährung

Der Galizische Sumpfkrebs ernährt sich als Allesfresser von vegetarischer Kost wie Algen, Laub und Wasserpflanzen, aber auch von im Bodengrund lebenden Wasserschnecken, Würmern und Insektenlarven.

Erscheinungsbild

Erreichbare Größe

Die Männchen des Galizischen Sumpfkrebses werden durchschnittlich bis zu 18cm groß und 200g schwer. Die Weibchen bleiben kleiner.

Form und Färbung

Der Galizische Sumpfkrebs ist beige bis hellbraun gefärbt. Es gibt aber auch grünliche Exemplare.

Er hat eine schlankere Körperform als der Edelkrebs und sehr lange Scherenfinger. Der Körper ist mit deutlichen Dornen besetzt.

Europweit kennt man vier Unterarten, die unterschiedliche Gewässertypen, darunter sogar Brackwasserbereiche, besiedeln.

Die Weibchen haben einen gedrungeneren Körperbau, ein breiteres Telson und kleinere Scheren.

Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal bieten aber nur die Goponoporen, die beim Weibchen an der Basis des fünften, beim Männchen am dritten Schreitbeinpaares liegen, sowie die Begattungsgriffel des Männchens.

Zucht des Galizischen Sumpfkrebs

In seinen natürlichen Gewässern beginnt die Fortpflanzungszeit des Galizischen Sumpfkrebses, wenn im Herbst die Wassertemperatur unter 12 Grad Celsius sinkt.

Um die Paarung im Aquarium zu stimulieren, sollte man also die Wassertemperatur für einige Zeit entsprechend absenken.

Die Männchen drehen, wie bei Flusskrebsen allgemein zu beobachten, die Weibchen zur Paarung auf den Rücken und setzen ihre weißen, länglichen Spermapakete in der Nähe der Gonoporen des Weibchens ab. Erst zwei Wochen nach der Paarung stoßen die Weibchen ihre Eier aus, die dann befruchtet werden.

Die Tragzeit, während der die Eier an der Innenseite der Schwimmbeine des Weibchens haften bleiben, beträgt mehrere Monate.

Erfolgt die Paarung im Spätherbst, dann schlüpfen die Larven in der Regel im Mai. Sie bleiben noch etwa 10 Tage im schützenden Brutraum zwischen den Pleopoden der Mutter, bis die fertig entwickelten Jungkrebse ins freie Wasser entlassen werden.

Sobald beim Weibchen die weißen Spermatophoren des Männchens zu sehen sind, sollte man es in ein separates Ablaich- und Aufzuchtbecken umsetzen. Die Weibchen werden mit 2 Jahren geschlechtsreif. Sie können einmal pro Jahr bis zu 350 Eier produzieren.

Herkunft und Lebensraum

Der Galizische Sumpfkrebs war ursprünglich nur in den Gewässern rund um das Schwarze und das Kaspische Meer verbreitet. Nachdem die Bestände des Edelkrebses Astacus ascatus durch die mit nordamerikanischen Flusskrebsen eingeschleppte Krebspest stark dezimiert wurde, setzte man den Galizischen Sumpfkrebs auch in mitteleuropäischen Gewässer aus, weil man dachte, diese Krebsart sei gegen die Krebspest resistent, was aber nicht der Fall war.

Der Galizische Sumpfkrebs besiedelt langsam fließende Gewässer, mit schlammigem Untergrund. Dabei versucht er sich seine eigenen Höhlen in die Uferböschung zu graben, in die er sich tagsüber zurückziehen kann. Er kann sich aber auch einfach im Schlamm vergraben.

Der Galizische Sumpfkrebs ist unempfindlicher gegen Gewässerverschmutzung als der Edelkrebs Astacus astacus.

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