Wirbellose im Aquarium - Garnelen, Krebse, Krabben und Schnecken

Alles dreht sich um Wirbellose

Garnelen – klein, fleißig und optisch hoch attraktiv

Die Garnelen, die heute in deutschen Aquarien gehalten werden, sind in der Regel zwar recht kleine Tiere, dafür sind sie aber sehr fleißig, friedliebend und gut zu beobachten. Sie grasen emsig den Bodengrund, Aquarienpflanzen und Einrichtungsgegenstände, die sich in selbigem befinden, ab und leisten somit ihren Beitrag zur Stabilisierung des künstlichen biologischen Systems. Oft entscheiden sich Aquarianer für eine Ausgangsgruppe von 10 oder mehr Garnelen, wobei in der Regel Tiere einer Art ausgewählt werden, um Kreuzungen zu vermeiden. Viele Garnelen vermehren sich schnell und ohne großes Zutun des Aquarianers, sodass Hobbyzüchter voll auf ihre Kosten kommen können. Auch darüber hinaus sind viele – wenn auch nicht alle – Garnelenarten nicht sonderlich anspruchsvoll: Wer sich im 1x1 der Aquaristik bereits etwas auskennt, Wert auf gute Wasserwerte und üppige Bepflanzungen legt und Schadstoffe im Aquarienwasser zu vermeiden weiß, kann bei den für Anfänger geeigneten Arten nur wenig falsch machen. Verzichten müssen Aquarianer, die sich auf Garnelen konzentrieren, auch nicht auf besonders farbenfrohe Tiere.

Garnelen gibt es in nahezu alle Farben des Regenbogens, mitunter weisen sie sogar zusätzlich hübsche Zeichnungen auf und stehen somit den Fischen in nichts nach. Durch ihre friedliebende Art können Garnelen sogar mit anderen Aquarienbewohnern vergesellschaftet werden – hier muss man aber die Bedürfnisse der Garnelen, die auch schnell einmal erbeutet oder durch sehr aktive Mitbewohner gestört werden können, berücksichtigen.

Weitere ausgefallene Garnelenarten im Shop: (zum Shop)
Yellow Fire Garnele - Gelbe Garnele Red Bee Shrimp K4-K14 , Caridina cf. cantonensis Blue Bolt Garnele - Taiwan Bee Black Bee - Doppel Hinomaru Orange Fire Zwerggarnele - Neocaridina davidi (heteropoda) Black Bee K4 - Bienengarnele Black & White Red Fire Sakura Garnele  - Neocaridina davidi (heteropoda) var. Sakura

Krebse

Krebse werden in der Regel – auch wenn es hier unterschiedliche Größenabstufungen gibt – größer als Garnelen und wirken dadurch auf viele Aquarianer besonders attraktiv.

Auch in anderer Hinsicht können sie sich allerdings von Garnelen unterscheiden: So muss man hier mitunter etwas vorsichtig mit Vergesellschaftungen vorgehen, da Krebse deutlich wehrhafter als Garnelen sein können, und auch die Einrichtung des Beckens sollte an das Verhalten dieser Tiere angepasst sein. Auf Nachwuchs im eigenen Aquarium muss man allerdings auch bei vielen Krebsarten nicht verzichten – genauso wenig wie auf farbenfrohe Akzente, die zum Beispiel Tiere wie der Blaue Floridakrebs setzen können.

Krabben

Auch Krabben haben inzwischen Aquarien erobert. Auf der einen Seite ähneln sie Krebsen in vielerlei Hinsicht, auf der anderen Seite gibt es wesentliche Unterschiede zum Beispiel anatomischer Art. Krabben zählen zu den Zehnfußkrebsen und somit zu den Höheren Krebsen. Viele Krabben leben nicht nur im Wasser, sondern auch an Land, sodass ein entsprechendes Aquarium mit einem Landteil ausgestattet werden muss – dieser kann unterschiedlich gestaltet werden, sodass sich hier auch interessante Optionen für die Beckengestaltung bieten.

Zudem sind wie bei allen anderen Aquarienbewohnern auch bei den Krabben immer die artspezifischen Ansprüche zu beachten. Eine recht bekannte Krabbenart ist zum Beispiel die Vampirkrabbe – sie macht durch ihre teilweise violette Färbung bereits gut deutlich, dass auch Krabben sehr attraktive Aquarienbewohner sein können.

Schnecken

In unserem Alltag genießen Schnecken mitunter keinen allzu guten Ruf – dies gilt vor allem, wenn man einen kleinen Garten besitzt, den Schnecken für sich erobert haben. Auch manch ein Aquarianer reagiert zunächst skeptisch auf die Empfehlung, Schnecken im eigenen Aquarium zu pflegen. Unterschätzt wird dabei oft, dass auch diese Tiere ein interessantes Verhalten an den Tag legen, mitunter nützlich und optisch attraktiv sein können.

Bei Schnecken gilt dabei in der Regel der Grundsatz, dass die Dosis richtig gewählt sein muss. Manche Schneckenarten können zu einer Plage werden – ist ihre Populationsdichte allerdings angemessen, können sie als Resteverwerter allerdings auch gute Leistungen für das biologische Gleichgewicht im Becken erbringen. Zudem eignen sie sich in der Regel gut als Vergesellschaftungspartner für Garnelen: Sie bringen nicht soviel Hektik in das Becken, wie es viele Fische tun, und legen in der Regel selbst ein friedfertiges Verhalten an den Tag. Auch wer denkt, Schnecken seien optisch nicht attraktiv, irrt: So gibt es etwa die bekannte Posthornschnecke auch in sehr ausgefallenen Farbvarianten, die durch Züchtungen etabliert werden konnten.

Weitere Garnelenarten im Shop: (zum Shop)
Red Cherry Garnele - Red Fire Garnele Hummelgarnele - Caridinia cf. breviata Orange Rili Sakura Garnelen - Neocaridina davidi “Orange Rili” Bloody Mary Sakura Garnelen - Taiwanline ! Grüne Garnele - Caridinia babaulti var. Carbon Rilli Shrimp - Black Rili Sakura Tigergarnele - Caridina cf. cantonensis var.
Blaue Tigergarnele - Caridina cf. cantonensis Blue Rili Shrimp - Neocaridina heteropoda Black Sakura Garnele - TaiwanLine ! Orange Fire Zwerggarnele - Neocaridina davidi (heteropoda) Rote Tigergarnele - Caridinia sp. Red Wine Garnele, Caridina spec. Red Wine ( Taiwan Bee ) XXL White Body Flowerhead - King Kong Garnele

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