max. Größe 7 cm
Haltung einfach
Zucht einfach
Beckengröße ab 54l
Wasser-
temperatur
4 bis 25  °C
Wasserwerte PH: 5 - 8 pH
GH: 5 - 30 °dH
KH: 3 - 20 °dGH
Färbung braun, weiß

Haltung der Spitzschlammschnecke

Im Gartenteich taucht die Spitzschlammschnecke immer wieder auf, wenn der Laich mit Wasservögeln eingeschleppt wird, oder sie wird ganz bewusst eingesetzt. Als Restevertilger von abgestorbenen Pflanzenteilen, Detritus und Mulm leistet sie dort wertvolle Dienste.

Lymnaea stagnalis - Schnecke im TeichFoto: Eric Isselee / shutterstock.com

Auch unter Aquarianern findet sie immer mehr Freunde. Wohl aufgrund ihrer stattlichen Größe.

Vergesellschaftung

Da sie kein Operculum hat, um ihren Fuß zu schützen, sollte sie nur mit Fischen vergesellschaftet werden, die ruhig und friedlich sind und der Schnecke nicht ständig am Fuß herumzupfen.

Vergesellschaftung der Spitzschlammschnecke im AquariumFoto: Guillermo Guerao Serra / shutterstock.com

Vollkommen ungeeignet sind dazu Krebse und Garnelen.

Umgekehrt verhält sich die Schnecke aber sehr friedlich gegenüber anderen Aquarienbewohnern, Fische und andere Wasserschneckenarten werden einfach ignoriert.

Wasserwerte

Diese Schnecke eignet sich vor allem für ein Kaltwasserbecken.

Besondere Aquarieneinrichtung

Ein Bodengrund ist nicht unbedingt notwendig, und wenn, dann sollte er aus Steinen, grobem Kies und ein wenig Falllaub bestehen, denn auf Sand hat sie Schwierigkeiten, sich fortzubewegen.

Futter und Ernährung

Die Schnecke ist ein Allesfresser, man kann sie mit Fisch-Trockenfutter, etwas Salat und Grünkoste füttern, dann bleiben die Pflanzen im Aquarium länger verschont. Sie macht sich aber auch über Aas und Detritus her. Die Lebenswertwartung im Aquarium liegt bei etwa 2 Jahren.

Futter für die SpitzschlammschneckeFoto: scubaluna / shutterstock.com

Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Schlammschnecke auch vor Wasserpflanzen nicht Halt macht, wenn man ihr nicht genügend Grünkost zur Ablenkung bietet.

Erscheinungsbild

Erreichbare Größe

Die Spitzschlammschnecke ist die größte einheimische Wasserschneckenart und gehört zusammen mit anderen, wesentlich kleineren Arten in die Familie der Schlammschnecken (Lymnaeidae).

Sie wird bis zu 7cm groß.

Neben Riesenformen mit bis zu 7cm Größe gibt es Zwergformen in einigen Gewässern im Bayerischen Wald oder in den Brackwasserzonen der Bodden an der Ostsee.

Größe der SpitzschlammschneckeFoto: Guillermo Guerao Serra / shutterstock.com

Form und Färbung

Ähnlich wie die Tellerschnecken (Planorbidae) gehört die Spitzschlammschnecke zu den Lungenatmer, daher muss sie ab und zu an die Wasseroberfläche kommen, um ihren Luftvorrat an Sauerstoff zu erneuern.

Die Spitzschlammschnecke hat ein stark zugespitztes Gehäuse mit einem weit geöffneten letzten Umgang. Die innere Spindel ist gleichmäßig gewunden: Schaut man von unten in ein leeres Gehäuse, dann kann man bis in die Spitze sehen.

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Form und Größe des Gehäuses sind offensichtlich regional unterschiedlich und auch von äußeren Umwelteinflüssen abhängig.

Im Brandungsbereich großer Seen wie dem Bodensee ist das Gewinde stark verkürzt und Gehäusemündung und Fuß sind verbreitert. So findet die Schnecke mehr Halt in der Geröllbrandungszone. Andere Populationen, die in den Schilfzoon leben, bilden sogar am Mündungsrand eine vorspringenden Haken, mit dem sie die Schilfstängel umklammern können.

Die Spitzschlammschnecke hat keinen Deckel (Operculum), mit dem sie bei eingezogenem Fuß die Gehäusemündung verschließen könnte.

Zucht der Spitzschlammschnecke

Die Spitzschlammschnecke lässt sich im Aquarium problemlos vermehren. Sie ist zwar Zwitter, aber zur wechselseitigen Befruchtung auf mindestens einen Partner angewiesen.

Der gallertartige, schnürenförmige Laich wird an breitblättrige Wasserpflanzen, auf flachen Steinen oder in Ermangelung anderer Eiablagemöglichkeit auch schon einmal an die Aquarienscheibe geklebt. Eine solche Laichschnur kann bis zu 300 Eier enthalten.

Herkunft und Lebensraum

Die Spitzschlammschnecke kommt in ganz Europa vor, abgesehen von Süd-Italien und Südgriechenland. Sie kommt aber auch in den gemäßigten Zonen Nordamerikas und Asiens vor.

Sie besiedelt vor allem stehende Gewässer mit dichtem Pflanzenbewuchs und sandig-schlammigem Grund, darunter temporäre Gewässer, die im Sommer trockenfallen können.

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