max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Zucht einfach

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Donau-Flussdeckelschnecke ist auf die Donau und einige größere Zuflüsse in ihrem Einzugsbereich beschränkt.

Merkmale, Donau-Flussdeckelschnecke

Die Donau-Flussdeckelschnecke ist die größte der heimischen Vertreter aus der Familie der Vivparidae. Im Vergleich zu anderen Sumpf- und Flussdeckelschnecken hat die Donau-Flussdeckelschnecke eine mit 1mm Wandstärke recht dicke Gehäuseschale. Die bis zu 7 Umgänge sind gewölbt und durch eine tiefe Naht deutlich voneinander abgesetzt. Die Grundfärbung des Gehäuses ist ein olivgrün, es sind drei deutlich abgesetzte rotbraune Bände zu sehen ist. Die winzige, stumpfe Gehäusespitze ist dagegen immer weiß. Die Gehäuse der Weibchen haben deutlicher gewölbte Umgänge und einen offenen Nabel, die der Männchen haben ein spitze Kegelform, flachere Umgänge und einen fast vollständig bedeckten Nabel. Die Gehäuse der Jungschnecken habe eine rauere Schale mit einer Spiralstreifung aus kurzen Borsten. Die Schalenöffnung ist oval und nach oben nur mäßig zugespitzt. Der hornartige Fußdeckel, das Operculum, weist deutliche, konzentrisch angeordnete Wachstumsstreife auf. Die Grundfärbung von Fuß und Körper der Donau-Flussdeckelschnecke ist ein dunkleres Grau, von dem sich die gelb-weißen Farbtupfer deutlich abheben. Die borstenförmigen Fühler sind relativ lang der rechte Fühler des Männchen ist verdickt und zum Kopulationsorgan umfunktioniert. Hinter jedem Fühler befinden sich ein Lappen: Mit dem linken Lappen wird die Zufuhr frischen, sauerstoffreichen Wassers zu den Kiemen reguliert, der rechte Lappen deckt das Ausströmrohr und die Rinne zur Nahrungsaufnahme ab.

Haltung der Donau-Flussdeckelschnecke im Aquarium

Das Aquarium sollte nicht beheizt werden und die Maße 60x30x30cm nicht unterschreiten. Der Bodengrund sollte teils aus Sand, teils aus feinem und grobem Kies bestehen. Diese Schnecken legen manchmal längere Ruhephasen ein und graben sich dann in den Sand ein. Auch Steine, Wurzeln und dicht bepflanzte Zonen dürfen nicht fehlen. Bevor die Donau-Flussdeckelschnecken ins Aquarium gesetzt werden, sollte es gut „eingefahren“ sein, d.h. in diesem Fall reichlich Mulm und Schwebstoffe bieten, sonst verhungern die Schnecken. Später kann man sie dann auch an Futtertabletten mit einem hohen Grünfutteranteil, überbrühten Salat u.ä. gewöhnen. Das Aquarium sollte gut belüftet werden, um für eine ausreichende Versorgung mit gelöstem Sauerstoff für diese kiemenatmenden Schnecken zu sorgen. Die Strömung darf aber nur mäßig ein. Auf Filter sollte verzichtet werden, da sonst zu viele Schwebstoffe, die der Donau-Flussdeckelschnecke als Nahrung dienen, aus dem Wasser entfernt würden. Auf größere und räuberische Fische und ihren Appetit auf Schnecken sollte man verzichten. Muscheln sind ebenso fehl am Platz, da sie als Filtrier zu den Nahrungskonkurrenten der Donau-Flussdeckelschnecken zählen.

Nachzucht der Donau-Flussdeckelschnecke unter Aquarienbedingungen

Beobachtungen im Aquarium haben bestätigt, dass die paarungsbereiten Weibchen der Donau-Flussdeckelschnecken nach einer längeren Pause Richtung Wasseroberfläche kriechen, dann offensichtlich Botenstoffe ausscheiden, die kurze Zeit später die Männchen mit erigiertem rechten Fühler anlocken. Die vollständige Entwicklung bis zur Jungschnecke im Ei vollzieht sich im Uterus der Mutterschnecke. Kurz vor der Geburt gräbt sich das Weibchen für einige Tage in den Bodengrund ein.

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