max. Größe 3 cm, 2 cm
Haltung mittel
Zucht mittel
Beckengröße ab 54l
Wasser-
temperatur
17 bis 28  °C
Wasserwerte PH: 6.5 - 8 pH
GH: 4 - 20 °dH
Färbung blau
Preis 9.99 € bei Garnelio.de
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Haltung der Blauen Tigergarnele

Die Blaue Tigergarnele ist eine Zuchtform, die aus der „normalen“ Tigergarnele Caridina cf. cantonensis Tiger hervorgegangen ist

Solch empfindliche und natürlich auch ziemlich teure Hochzuchtstämme hält man am besten im Artbecken, um sie unter optimalen Bedingungen selbst weiter züchten zu können.

Wassertemperatur

Die Garnelen können bei einer Wassertemperatur von 17 bis 28°C gehalten werden. Zwischen 20 und 26°C fühlen sie sich am wohlsten.

Wasserwerte

Die Blaue Tigergarnele stellt die gleichen Ansprüche an die Wasserwerte und Temperatur wie die Bienengarnele und die Crystal Red.

Optimal ist weiches Wasser mit pH-Werten zwischen 6,5 und 7,5.

Das Aquarienwasser sollte so keimarm wie möglich sein, da diesen Hochzuchtgarnelen durch die ständige Selektion auf möglichst blaue Individuen die genetische Vielfalt fehlt und sie deshalb empfindlicher gegenüber ungünstigen Milieubedingungen sind.

Um die Bakterienkeimzahl so gering wie möglich zu halten, ist ein wöchentlicher Austausch eines Teils des Aquarienwassers unbedingt erforderlich.

Das Frischwasser muss vor dem Einfüllen ins Becken an die Wassertemperatur und Härtegarde angeglichen werden.

Genauso selbstverständlich sollte eine gute Filterung des Wasser sein, am besten durch einen Hamburger Mattenfilter, in den die Garnelen nicht eingesaugt und verletzt werden können.

Blaue Tigergarnelen kaufen

Die Blaue Tigergarnele gibt es ab 7,99 Euro pro Stück zu kaufen. Sie wird auch unter Blue Tiger angeboten.

Besondere Aquarieneinrichtung

Das Becken sollte Zwerggarnelen gerecht ausgestattet sein mit einem hellen Bodengrund aus Feinkies, Moorkienwurzlen, Tonröhren o.ä..

Als Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten eignet sich eine stellenweise dichte Bepflanzung.

Futter und Ernährung

Die Blauen Tigergarnelen sind sowohl tagsüber als auch nachts unterwegs, ständig auf der Suche nach Futter. Man füttert die Garnelen mit blanchiertem Spinat, Algenwaffeln, Garnelensticks u.ä.

Auch etwas Mulm sollte am Aquarienboden liegen blieben, in dem die Garnelen nach Futterpartikeln suchen können. Auch Aufwuchsalgen und Mooskugeln werden gerne abgeweidet.

Es sollte aber nie mehr gefüttert werden, als von den Garnelen innerhalb von 2 Stunden restlos aufgefressen werden kann. Die Garnelen dürfen nicht überfüttert werden, und überschüssiges Futter führt durch Zersetzung rasch zu einer Minderung der Wasserqualität.

Beides kann die Lebenserwartung der Garnelen drastisch reduzieren. Zwischendurch sollte man auch immer wieder eine Fütterungspause von 2 bis 3 Tagen einlegen.

Erscheinungsbild

Erreichbare Größe

Die Weibchen werden bis zu 3 cm groß. Die Männchen bleiben mit bis zu 2 cm um einiges kleiner.

Färbung der Blauen Tigergarnele

Die Blaue Tigergarnele ist im Gegensatz zur „normalen“ Tigergarnele völlig dunkelblau gefärbt, auch wenn die Querstreifen nun als noch dunklere Muster noch zu erkennen sind.

Auffallend sind aber vor allem die leuchtend orangefarbenen Augen, die in starkem Kontrast zu dem Blau des Körpers stehen.

Diese Farbkombination macht die Blaue Tigergarnele so einzigartig unter den Zwerggarnelen, egal ob es sich um natürliche Arten oder Zuchtformen handelt.

Inzwischen wurden auch Standards der Blauen Tigergarnele entwickelt. Das Spektrum reicht von Light Blue Tiger und Semi-Dark Blue Tiger bis zu Dark Blue Tiger.

Die besonders dunkelgefärbten Dark Blue Tiger sind bei Garnelenfreunden am begehrtesten und werden deshalb besonders teuer gehandelt.

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Unterschiede der Geschlechter

Die Geschlechter sind recht einfach zu unterscheiden. Die Weibchen der Blauen Tigergarnelen sind größer als die Männchen und haben eine stärker gerundete Bauchseite.

Der Caridina-Weibchen typische Sattelfleck im Nackenbereich ist dagegen wegen der dunkelblauen Körperfärbung nicht zu erkennen.

Zucht der Blauen Tigergarnele

Obwohl die Blaue Tigergarnele eine farbstabile Zuchtform der „normalen“ Tigergarnele ist, müssen nicht alle Nachkommen zwangsläufig ebenfalls vollständig blau gefärbt sein. Aber alle Nachkommen haben stets orangefarbene Augen.

Die nicht blau gefärbten Individuen werden im Englischen Orange Eyed Tiger Shrimps oder einfach Blonde Tiger Shrimps genannt. Es sollen aber auch immer wieder dunkeläugige Exemplare auftreten, die von Züchtern und Händlern aussortiert werden (um die Preise hochzuhalten).

Daher ist bisher auch nicht bekannt, wie die Nachkommen dieser dunkeläugigen Blauen Tigergarnelen aussehen würden.

Um einen möglichst hohen Anteil an blauen Exemplaren zu erhalten, sollten verständlicherweise nur intensiv blaue Tigergarnelen miteinander verpaart werden.

Aber selbst dann sind in der Folgegeneration nur 40 bis 50% blau gefärbt, 20 bis 30% sind nur hellblau gefärbt und der Rest gleicht der normalen Tigergarnele.

Bei der Nachzucht solcher Hochzuchtformen ist besonders auf die Einhaltung optimaler Milieubedingungen zu achten, da sie besonders empfindlich gegenüber Krankheiten und schädlichen Umwelteinflüsse sind.

Auch die Blue Tiger Garnelen gehören dem spezialisierten Vermehrungstyp an. Die Weibchen tragen bis zu 45 Eier mit sich herum, bis nach etwa einem Monat die voll entwickelten, winzig kleinen Garnelen schlüpfen. Nach drei bis vier Monaten sind sie geschlechtsreif.

Die Lebenserwartung liegt bei maximal 2 Jahren.

Herkunft

Die Blaue Tigergarnele ist eine Zuchtform, die aus der „normalen“ Tigergarnele Caridina cf. cantonensis Tiger hervorgegangen ist, die aus den Binnengewässern Südchinas stammt und ihrerseits wiederum eng mit der Bienen- oder Algengarnele Caridina cantonensis verwandt ist.

Die Blaue Tigergarnele soll durch Mutation bei Züchtern im Raum Hamburg entstanden sein. Das Besondere daran war, dass die blaue Farbe im Fettgewebe gebildet wurde und die dunklen Streifen der „normalen“ Tigergarnele erhalten blieben.

Durch Kreuzung mit der Schwarzen Tigergarnele gelang es, eine flächig blaue Tigergarnele ohne Streifen zu erzielen. Die dunkelblaue Variante ohne Streifen wird im Zoofachhandel unter dem Namen „Preußen Blau“ angeboten.

Es scheint immer noch nicht vollständig geklärt zu sein, ob es bei der Blauen Tigergarnele und den anderen Farbvarianten, Black Tiger und Red Tiger, um Mutanten handelt, die aus der Bienengarnele hervorgegangen sind.

Oder ob ihre Wurzeln in einer verwandten Art aus dem Formenkreis der Bienengarnele haben, also weiterhin mit Caridina cf. cantonensis zu bezeichnen sind.

Bisher fehlt eine Genanaylse, die die Verwandtschaftsverhältnisse klären könnte.

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