Krankheiten der Garnelen - Parasitenbefall

Parasitenbefall

Auch Parasiten können Garnelen befallen. Solche Parasiten werden vor allem durch Wildfänge und Neuimporte eingeschleppt. Daher ist eine Quarantäne neu erworbener Garnelen wichtig. Während dieser Quarantänezeit muss man die Garnelen beobachten, um körperliche Veränderungen und Auffälligkeiten im Verhalten rechtzeitig erkennen zu können. Im Gegensatz zu Zellparasiten, die innere Organe oder die Muskulatur befallen – wie bereits beschriebenen Erreger der Porzellankrankheit -, gitb es bei Befall mit Ektoparasiten einige wirksame Gegenmittel. Trematoden, das sind Saugwürmer, setzen sich vor allem auf dem Kiemen fest, wo sie sich von der Blutflüssigkeit ihres Wirtes ernähren. Diese Saugwürmer legen ihre Eier im Kiemenraum ab und nach etwa einer Woche schlüpfen daraus weitere Saugwürmer. Diese noch winzig kleinen, weißen Würmchen kriechen aus dem Kiemenraum heraus und bewegen sich wie winzig kleine Raupen auf dem Garnelenkörper; vor allem an der Antennenbasis sind sie häufig zu sehen. In diesem Stadium können sie leicht auf andere Garnelen übertragen werden, dass passiert besonders wenn sich die Artgenossen über eine tote Garnele oder eine frisch gehäutete Exuvie hermachen. Solange die Saugwürmer noch als weiße Stäbchen im Kiemenraum der Garnele aufhalten, können sie medikamentös bekämpft werden.

Auch Hakenwürmer, die zu den Fadenwürmern (Nematoden) gehören, zählen zu den Parasiten, die Garnelen häufig befallen. Allerdings sind diese Hakenwürmer artspezifisch, d.h. eine Hakenwurmart kann auch nur einer bestimmten Garnelenart gefährlich werden, andere Garnelen, die vielleicht im gleichen Becken gehalten werden, bleiben dagegen verschont. Die Parasiten gelangen mit der Nahrung in den Darmtrakt, wo die Hakenwürmer sich mit Hilfe ihrer Hakenplatten in der Darmschleimhaut festsetzen und sich von den Zellen der Schleimhaut ernähren. Dabei kann der Darmtrakt so schwer verletzt werden, dass die Garnele daran zugrunde geht. Auch Hakenwürmer können medikamentös bekämpft werden. Da sich diese Parasiten aber im körperinneren aufhalten, ist eine effektive Bekämpfung schwieriger als bei den Saugwürmern. Die Behandlung muss daher über einen längeren Zeitraum widerholt werden.

Die sogenannte Milchkrankheit wird durch Myxosporidien ausgelöst. Das sind Einzeller, die die Garnele langsam von innen her auffressen. Diese Myxosporidien sind sehr robust und mit Medikemnten kaum zu bekämpfen. Der ganze Körper der Garnele verfärbt sich allmählich milchig weiß, und die Garnele stirbt schließlich. Auch gilt es, befallene und daran zugrunde gegangene Garnelen so schnell wie möglich aus dem Aquarium zu entfernen, bevor ihre Artgenossen infiziert werden.

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