Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten im Garnelenaquarium

Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für die Garnelen

Zwerggarnelen sind zwar in der Regel gesellig und friedlich im Umgang mit ihres gleichen und gegenüber anderen Beckengenossen. Aber jede Garnele braucht genügend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten, in denen sie ungestört ruhen kann. Das gilt besonders für die heikle Häutungsphase. Krebshöhlen sind dafür weniger geeignet. Besser bietet man den Garnelen Wohnröhren aus Ton oder Bambus an, die einen so engen Durchmesser haben, dass die Garnele dort gerade eben hineinpasst und vor Attacken anderer Wirbelloser und vor Fischen sicher ist. Stellen die Elterntiere ihrem Nachwuchs nach, dann sorgt eine stellenweise dichte Bepflanzung für den Schutz der Junggarnelen.

Und was kann man noch für das Wohlbefinden der Garnelen sonst noch tun?

Seemandelbaumblätter haben im Aquarium eine fungizide und bakterienhemmende Wirkung und fördern damit die Widerstandskraft der Garnelen gegenüber Krankheiten. Die Blätter stammen von dem in den Tropen weit verbreiteten Seemandelbaum Terminalia catappa. Pro 100 Liter Wasser gibt man 2 bis 3 dieser Blatter ins Aquarium, die sich schnell vollsaugen und auf den Aquarienbodengrund sinken. Dort werden sie von den Zwerggarnelen gerne als zusätzliche Versteckmöglichkeit und als Futterquelle für Mikroorganismen, die sich auf den Blättern ansiedeln, genutzt. Mit der Zeit verfärbt sich Wasser durch die aus den Seemandelblättern gelösten Humin- und Tanninverbindungen bräunlich gelb, ohne das Wasser zu trüben. Damit lassen sich die Verhältnisse von Schwarzflüssen der Tropen simulieren. Abzuraten ist dagegen von einer Filterung über Torfzusätze, wie sie für Fische empfohlen wird. Nicht so ganz effektiv wie die Seemandelbaumblätter, dafür aber gratis, ist ganz gewöhnliches Herbstlaub, besonders von Eiche, Buche und Schwarzerle. Das Falllaub wird im Herbst gesammelt, getrocknet und dann bis zum Einsatz im Aquarium lichtdicht und trocken aufbewahrt.

Auch Holz hat im Garnelenaquarium einen hohen Stellenwert. Größere, dekorative Baumwurzeln fügen sich nicht nur harmonisch in das Gesamtbild des Aquariums ein, sie werden auch gerne von Zwerggarnelen aufgesucht und abgeweidet. Stärkere Wurzeln und Verzweigungen, die in der Filterströmung exponiert werden, sind als Sitzplätze bei Fächergarnelen beliebt. Frisches Holz darf aber auf keinen Fall im Aquarium verwendet werden, da es rasch fault. Stattdessen nimmt man Moorkienwurzeln oder solche aus Mangrovenholz.

Poröses Lochgestein bietet kleineren Zwerggarnelen und vor allem ihrem Nachwuchs ideale Versteckmöglichkeiten. Einziger Nachteil ist, dass solches Lochgestein in der Regel kalkhaltig ist und das Wasser mit der Zeit aufhärtet. Für Garnelen, die auf weiches und leicht saures Wasser angewiesen sind, komm es daher nicht infrage.

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