Die Ninja-Garnele - Caridina serratirostris

Die Ninja-Garnele – das Chamäleon unter den Süßwassergarnelen

Ninja-Garnele
- lat. Caridina serratirostris -

Haltung: einfach
Zucht: schwierig
Größe: 2cm (m), 2,5cm (w)
Temperatur: 22 bis 28C
PH: 6,5 bis 8
GH: <15°dGH
KH: <10°dKH


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Die Ninja-Garnele ist das Chamäleon unter den Süßwassergarnelen. Je nach Stimmungslage und Umgebung wechselt sie Intensität und Muster ihrer Körperfärbung. Sie hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet und ist entsprechend flexibel in ihren Ansprüchen an Wasserqualität und Nahrungsangebot. Sie ist friedlich und gesellig, auch das macht sie zu einer idealen Garnelenart für Anfänger. Ihre Larven können sich nur im Meerwasser entwickeln; die Nachzucht im Aquarium ist daher sehr schwierig.

Verbreitung und Lebensraum der Ninja-Garnele

Das Verbreitungsgebiet der Ninja-Garnele erstreckt sich fast über den ganzen Indopazifischen Raum und reicht von Madagaskar, über die Seychellen, La Réunion und Mauritius bis zu den Fiji-Inseln und das tropische Nord- Australien. Die importierten Garnelen stammen aber in der Regel aus Indonesien.

Die Ninja-Garnele besiedelt vor allem falllaubreiche kleine Waldbäche; Auf den Seychellen zum Beispiel tummeln sie in kleinen Gruppen in den Bächen im Vallée de Mai-Nationalpark auf der Insel Praslin, dort wo die Sonnerstrahlen durch das Blätterdach der Coco-de-Mer Palmen dringt und die flachen Stellen über sandigem Grund in ein Spotlight taucht. So ein Schatten auf diese lichtdurchfluteten Plätze fällt, flitzen die Ninja-Garnelen in ihren Unterstände im Bachufer oder verkriechen sich im Falllaub. Sehr häufig sind die Ninja-Garnelen auch in den ruhigen Randbereichen der sauerstoffreichen Stromschnellen unterhalb der Wasserfälle im Vallée de Mai-Tal und im Morne Sechelois-Nationalpark auf Mahé, der Hauptinsel der Zentralen Seychellen, zu finden. Laut Aussage einheimischer Kinderärzte sollen Ninja-Garnelen auf der Maskarenen-Insel La Réunion Zwischenwirte für eine nur auf dieser Insel bekannte Form der Hirnhautentzündung sein. Bei Ninja-Garnelen, die in unseren Aquarien gepflegt werden, besteht also dazu kein Anlass zur Sorge.

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Merkmale, Form und Färbung der Ninja-Garnele

Die Ninja-Garnele hat, wenn sie sich sicher und wohl fühlt und ihre volle Farbenpracht entfaltet, hat auf dem Rücken markante dunkelrote und silbrig-weiße Querstreifen auf der Rückseite. Die Flanken und das Rostrum sind dagegen blass orange-Farben. Die Extremitäten sind fast farblos und durchscheinend. Es gibt jedoch auch Exemplare mit einer roten Grundfärbung mit zahlreichen silbrig-weißen Punkten und Streifen. Gelegentlich ist die Körpergrundfärbung der Ninja-Garnele auch dunkelblau. Färbung und Musterung der Garnelen stellen einerseits eine Anpassung an die Milieufaktoren des Fundortes dar, können aber auch andererseits individuell den Lichtverhältnissen über dem Bodengrund und der Wasseroberfläche angepasst werden. Fühlt sich die Ninja-Garnele bedroht oder steht unter Stress, so verblassen die Farben.

Biologie und Verhalten der Ninja-Garnele

Auch die Ninja-Garnele ist friedlich und lebt gesellig, ist aber im Vergleich zu anderen Zwerggarnelen recht scheu und zieht sich bei der geringsten Beunruhigung in ihre Verstecke zurück. Daher sollte man sie entweder in einem reinen Artbecken in Gruppen von wenigsten 15 bis 20 Individuen halten oder, wenn man nicht auf ein Gesellschaftsbecken verzichten will, nur mit kleinen, ruhigen anderen Garnelenarten und Zierfischen wie den Zwergbärblingen, den Moskitobärblingen oder den Perlhuhnbärblingen zusammenhalten.

Haltung der Ninja-Garnele im Aquarium

Die Ninja-Garnele ist friedlich und fühlt sich in einer Gruppe ihresgleichen wohl, ist aber andererseits auch scheu und versteckt sich bei der geringsten Störung. Neben genügend Freiraum zum Schwimmen muss man daher auch für genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten sorgen. Dazu können Lochgestein, kleine Ton- oder Bambusröhren, hohl aufliegende Steine oder Wurzeln aus Moorkien- oder Mangrovenholz dienen. Der Hintergrund sollte dicht mit feinfiedrigen Wasserpflanzen bepflanzt werden. Im Mittel- und Vordergrund sollten auch kleinere Polster aus Javamoos oder einige Mooskugeln nicht fehlen. Diese Pflanzenpolster werden von den emsig umher wieselnden Ninja-Garnelen unablässig nach Aufwuchsalgen und verwertbaren Mikroorganismen abgesucht. Auch der Bodenmulm und Detritus, der sich in strömungsarmen Bereichen angesammelt hat, wird nach Fressbarem durchwühlt. Daher sollte man das Garnelenbecken nicht klinisch sauber halten, sondern Algenbeläge auf den Seitenscheiben und den Bodenmulm der Putzerkolonne der Ninja-Garnelen überlassen. Andererseits stammen die Ninja-Garnelen aus sauberen, sauerstoffreichen Fleißgewässern. Daher muss das Aquarienwasser gut gefiltert sein, wozu ein sogenannter Hamburger Mattenfilter am besten geeignet ist. Eine zusätzliche Belüftung mithilfe einer Membranpumpe und eines breiten Ausströmersteins, der auf dem Bodengrund platziert wird, wird das Wasser mit Sauerstoff angereichert und eine ausreichende Strömung erzeugt. Trotzdem sollte auch ein wöchentlicher oder wenigstens vierzehntägiger Wechsel von einem Fünftel des Aquarienwassers selbstverständlich sein. Zusätzlich zu Mulm und Algenaufwuchs bietet man den Ninja-Garnelen getrocknetes Falllaub, handelsübliches Zierfisch- oder Shrimpsfutter oder Futtertabletten als Nahrungsergänzung an. Für die Haltung von Ninja-Garnelen werden zwar immer kleine Nanobecken empfohlen, ihr ganzes Aktivitätsmuster entfalten sie aber erst in einer größeren Gruppe von Artgenossen in einem entsprechend großen Aquarium (50 Liter Volumen, 60cm Länge).

Nachzucht der Ninja-Garnele unter Aquarienbedingungen

Ninja-Garnelen gehören zum sogenannten primitiven Fortpflanzungstyp der Süßwassergarnelen. Aus den Eiern schlüpfen kleine Zoea-Larven, die nur wenige Tage im Süßwasser überleben können. Daher driften sie in den Bächen ihres natürlichen Verbreitungsgebietes mit der Strömung ins Meer, wo sie im Salzwasser mehrere Larvenstadien durchlaufen, bis sie als vollentwickelte Junggarnelen wieder stromauf in die Bäche wandern. Da dieser Milieuwechsel unter normalen Aquarienbedingungen nur schwer zu simulieren ist, bleibt eine erfolgreiche Nachzucht Garnelenspezialisten vorbehalten, die über das nötige Equipment verfügen und genügend Erfahrung im Umgang mit diesen exotischen Süßwassergarnelen haben.

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