Bienengarnele Caridina cf. cantonensis

Die Bienengarnelen

Bienengarnele
- lat. Caridina cf. cantonensis -

Haltung: einfach
Zucht: mittel
Größe: 2,5cm (m), 3cm (w)
Temperatur: 15 bis 30C / opt. 20 bis 25C
PH: 6,5 bis 7,5 / opt. 6,0 bis 6,9
GH: 3 bis 15°GH / opt. <6°GH
KH: 1 bis 10°KH / opt. unter 3°KH


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Die Bienengarnelen sind pflegeleicht, friedlich und ständig in Bewegung. Damit haben sie wesentlich zur Beleibtheit der Süßwassergarnelen und Etablierung dieses interessanten Hobbys in der Aquaristik beitragen. Die Bienengarnele ist die Stammform vieler im Form und Färbung stark abweichender Zuchtsorten und Hochzuchtstämme, die zu den schönsten und farbenprächtigsten Zwerggarnelen gehören.

Verbreitung und Lebensraum der Bienengarnelen

Die Bienengarnele ist in Südchina weitverbreitet. Sie besiedelt dort vor allem kleinere Waldbäche, die reich an Falllaub und Detritus sind. Dort findet die Bienengarnele genügend Nahrung und Versteckmöglichkeiten. In diesen Wald- und Bergbächen liegen die Temperaturen im Winter bei 10 bis 15C, in den Sommermonaten erreichen sie 23 bis 30C. Diese Bäche haben ein relativ weiches und leicht saures Wasser (pH 6 bis 7, Gesamthäre unter 10°dGH).

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Merkmale, Form und Färbung der Bienengarnele

Die Bienengarnele bildet auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet im Süden Chinas Lokalformen mit unterschiedlichen Farbmustern die Grundfärbung setzt sich aus Schwarz, Weiß und Orange zusammen. Im Vergleich zur Hummelgarnele (Caridina breviata) ist die schwarze Bänderung bei der Bienengarnele weniger scharf abgesetzt. In den Bächen in der Umgebung von Hongkong dominiert die sogenannte Schwarz-weiße Bienengarnele. Die Farbmuster sind jedoch nicht nur von der Herkunft und der Zucht der Bienengarnele abhängig, sie können sich auch individuell mit den Wasserverhältnissen und dem Nahrungsangebot ändern. Die Weibchen der Bienengarnele sind etwas größer und korpulenter als die Männchen, der Panzer reicht an den Schwimmfüßen weiter nach unten.

Die Bienengarnele bildet die Stammform vieler Zuchtsorten und Hochzuchtstämme. Zu den gut eingeführten und farbstabilen Sorten gehören die Crystal Red, die Black Bee und die Red Bee, sowie die Rote und die Blaue Tigergarnele.

Haltung der Bienengarnele im Aquarium

Kleinere Gruppen von 10 bis 15 Bienengarnelen kann man bereits in kleinen Nanobecken ab 12 Liter Volumen pflegen. Artgerechter und leichter zu pflegen ist eine größere Gruppe von Bienengarnelen aber in einem entsprechend größeren Becken (50 Liter Volumen, 60cm Länge). Das gilt natürlich erst recht für das Gesellschaftsaquarium. Es wird zwar immer wieder empfohlen, Bienengarnelen zusammen mit Antennenwelsen (Ancistrus) oder Lebendgebärenden Zahnkarpfen (z.B. Guppys, Platys) zusammen zu halten. Aber wer ein stil- und biotopgerechtes Aquarium für asiatische Süßwassergarnelen einrichten will, dem ist es ein Graus, sie zusammen mit Fischen aus Mittel- und Südamerika zu pflegen. Abgesehen davon, dass Ancistrus-Welse sich ebenfalls von Algenaufwuchs und Detritus ernähren und damit Nahrungskonkurrenten der Zwerggarnelen sind. Als Alternative bieten sich kleinbleibende Bärblinge und Labyrinthfische an. So stammt z.B. der äußerst pflegeleicht und friedliche Kardinalfisch Zanichthys albonubes aus dem gleichen Bergbächen in der Umgebung von Hongkong wie die Bienengarnele, ebenso wie die Messingbarbe Puntius semifasciolatus. Weitere Partner aus südostasiatischen Gewässern für das Gesellschaftsbecken mit ähnlichen Milieuansprüchen wie die Bienengarnelen wären klein bleibende Bärblinge wie der Zwergflügelbärbling (Chela dadyburjori), der Zwergbärbling (Rasbora maculata), der Schwanzfleckbärbling (Rasbora urophthalma, mit 1,8mm kleiner als die Bienengarnele), der Moskitobärbling (Rasbora brigittae) oder der Perlhuhnbärbling (Celestichthys marginatus).

Das Aquarium sollte garnelengerecht eingerichtet werden und neben genügend Freiraum zum Schwimmen eine stellenweise dichte Bepflanzung im Hintergrund mit feinfiedrigen Wasserpflanzen, Moosrasen oder Mooskugeln im Vordergrund, genügend Rückzugs- und Unterschlupfmöglichkeiten in Form von kleinen garnelenhöhlen aus Ton oder Bambusrohr, Moorkien- oder Mangrovenholzwurzeln mit aufgebundenem Javafarn oder Javamoos und eine möglichst dunklen, feinkörnigen Bodengrund aus Sand oder Feinkies bieten. Etwas Bodenmulm und Detritus, getrocknete Herbstlaublätter von Eiche und Buche beschäftigen die Bienengarnelen auf ihrer ständigen Suche nach Algen, Futterreste und verwertbaren Mikroorganismen. Zusätzlich bietet man den Bienengarnelen handelsübliches Granulat oder Flockenfutter für Shrimps oder Zierfische. Hält man im gleichen Becken auch die oben einige der bereits genannten Mini-Bärblinge, dann fällt auch für die Garnelen genug Futter ab. Gerne werden auch auf den Boden gesunkene und in Auflösung begriffene Futtertablette von den Bienengarnelen angeknabbert.

Wie alle Süßwassergarnelen so reagieren auch die Bienengarnelen auf Schadstoffe und Schwermetalle im Aquarienwasser, besonders gegenüber Kupferverbindungen, sehr empfindlich. Leitungswasser enthält oft noch solche Spurenelemente, besonders Warmwasser aus Boilern, die Kupferrohre enthalten. Dann lieber kaltes Wasser verwenden und in einem Eimer mit einem Aquarienheizstab auf die richtige Wassertemperatur bringen. Auch Wasserpflanzen aus Pflanzengärtnereien können Schadstoffe enthalten, da sie oft mit Herbiziden behandelt werden, um Algen- und Pilzbefall zu unterbinden. Daher sollte man die Wasserpflanzen unbedingt in einem separaten Behälter wässern, das Wasser mehrmals wechseln, bevor man die Pflanzen in das Garnelenbecken einsetzt. Auch ein wöchentlicher Wechsel von einem Viertel bis Fünftel des Aquarienwassers gehört dazu. Ein guter Innenfilter in Form einer Schaumstoffpatrone und einem Hamburger Mattenfilter, in den die Junggarnelen nicht eingesaugt und verletzt werden können, sollte im Garnelenbecken ebenso wenig fehlen wie eine zusätzliche Belüftung mit Hilfe einer Membranpumpe und eines flachen, am Boden platzierten Ausströmersteines. Denn die Bienengarnelen als Bewohner von Bergbächen brauchen für ihr Wohlbefinden sauberes, klares und sauerstoffreiches Wasser.

Nachzucht der Bienengarnele unter Aquarienbedingungen

Bienengarnelen gehören zum sogenannten spezialisierten Fortpflanzungstyp der Süßwassergarnelen, bei dem einige Dutzend Eier vom Weibchen zwischen den Schwimmbeinen getragen werden, bis daraus vollentwickelte Junggarnelen schlüpfen. Da die Elterntiere ihren Jungen nicht nachstellen und sich die Bienengarnelen quasi von selbst vermehren, kann man sie dazu im Artbecken lassen. Ein besonderes Ablaichbecken ist nicht notwendig. Da die Bienengarnelen in ihren chinesischen Heimatgewässern eine Winterpause einlegen, um sich dann im darauffolgenden Sommer umso eifriger zu vermehren, sollte man, um die Bienengarnelen zur Fortpflanzung anzuregen, auch im Aquarium für einige Wochen auf etwa 17 bis 18oC absenken und dann langsam wieder auf 23 bis 25°C erhöhen.

Geschlechtsreife, ausreichend ernährte Weibchen können sich alle vier bis sechs Wochen vermehren. Jedes Mal werden bis zu 30 Eier für etwa einen Monat zwischen den Schwimmbeinen beschützt, bis dann die Junggarelen aus dem Brutraum entlassen werden. Diese jungen Bienengarnelen halten sich in der ersten Zeit vor allem am Beckenboden auf, wo sie im Mulm und Laub nach verwertbaren Mikroorganismen suchen. Zusätzlich füttert man sie mit feinem Staubfutter.

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